Die Zukunft in der Gegenwart
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Volkswagen XL1 – die Zukunft in der Gegenwart.

Der Niedrigverbrauch des Plug-In Hybrid XL1 von nur 0,9 Litern auf 100 Kilometer macht das Ein-Liter-Fahrzeug zu einem Meilenstein der Automobilindustrie. Semcon war von Beginn an im Entwicklungsteam dabei und unterstützte vor allem bei der Berechnung, Simulation und Konstruktion des Fahrzeugs.

Wenn der XL1 unterwegs ist, bleiben mehr Leute stehen als bei einem Sportwagen. Das Auto ist flacher als ein Porsche Boxster, kürzer als ein Volkswagen Polo und wiegt leer gerade einmal 795 Kilo. Er hat eine aerodynamisch optimierte Karosserie aus CFK mit einem CFK-Monocoque, dessen Linienführung an einen Delphin erinnert und den Cw-Wert auf ein Rekordniveau von 0,189 senkt.

Der Plug-In Hybrid verbindet das Beste aus zwei Welten“, sagt Holger Bock, Projektleiter für den XL1 in der Technischen Entwicklung bei Volkswagen. Er kombiniert die emissionsfreie Fortbewegung mittels reinem Elektromotor mit der uneingeschränkten Reichweite durch einen effizienten Verbrennungsmotor. Semcon war von Beginn an im Entwicklungsteam rund um den XL1 dabei und unterstützte vor allem bei der Berechnung, Simulation und Konstruktion des Fahrzeugs. In der Spitze waren über 80 Mitarbeiter involviert.

Es ist hochinteressant für Ingenieure bei etwas komplett Neuem mitwirken zu dürfen; etwas, das es bis jetzt nicht gab und wofür es keinen Benchmark gibt.

Ulf Schönemann, Standortleiter Semcon Wolfsburg

Der XL1 ist für Volkswagen ein Technologieträger, mit dem man sich für die Zukunft rüsten möchte. „Wir haben das Auto extrem flach gestaltet, gleichzeitig aber einen ergonomisch günstigen Einstieg geschaffen, indem wir Flügeltüren, die ins Dach hineinragen, konstruiert haben.“, so Holger Bock, Projektleiter XL1 in der Technischen Entwicklung von Volkswagen.

Eine Besonderheit am XL1 ist unter anderem der Verzicht auf Außenspiegel. E-Mirrors mit Kameras und digitalen Displays ersetzen die herkömmlichen Spiegel und bieten durch die hohe Bildauflösung ein zusätzliches Sicherheitspotenzial. „Für die Zukunft planen wir, nicht nur den Motor oder die Elektronikkomponenten des XL1 für andere Projekte weiter zu entwickeln, sondern auch mit den Materialien weiterzuarbeiten“, so Holger Bock. „Bei einer Multimaterialmix-Strategie werden in Zukunft Stahl, Aluminium und CFK in Kombination eingesetzt.“

Die große Herausforderung war es, Aerodynamik und absoluten Leichtbau zu kombinieren und dennoch ein Fahrzeug zu entwickeln, das volle Alltagstauglichkeit besitzt.

Holger Bock, Projektleiter XL1 in der Technischen Entwicklung von Volkswagen

Damit sich alternative Antriebe am Markt durchsetzen, werden laut Volkswagen eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur sowie die richtigen politischen Rahmenbedingungen benötigt. Wichtig ist es, weitere Anreize für den Elektroantrieb zu schaffen, zum Beispiel freies Parken in den Innenstädten. Zusätzlich bieten die neuen Fahrzeugkonzepte neue Funktionen wie das Segeln und Rekuperieren, die den Fahrer zu effizientem Fahren anregen. „Beim XL1 kann durch eine vorausschauende Fahrweise viel Energie wieder eingefangen werden, indem der E-Antrieb beim Bremsen zur Rekuperation genutzt wird“, erklärt Holger Bock.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den XL1:

In der Stadt fährt der Zweisitzer mit seinen 27 Elektro-PS und einer Reichweite von bis zu 50 Kilometern komplett emissionsfrei. Zudem verfügt er als Plug-In Hybrid über einen 48 PS starken Zweizylinder-Diesel, der auch Langstrecken von bis zu 500 Kilometern ermöglicht. Für eine konstante Geschwindigkeit von 100 km/h reichen ihm 8,4 PS. Die Lithium-Ionen-Batterie lässt sich in anderthalb Stunden an einer gewöhnlichen Steckdose aufladen. Mit diesem Technologieträger hat Volkswagen den Rekord-Normverbrauch von gerade einmal 0,9 Litern auf 100 Kilometer erreicht.

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